14.06.2015   20 Jahre Rheingütestation Worms: Höfken, Hinz und Untersteller würdigen Engagement für sauberen Rhein
Drei Umweltminister haben den Beitrag der Rheingütestation in Worms zum Gewässerschutz gewürdigt: Ulrike Höfken (Rheinland-Pfalz), Priska Hinz (Hessen) und Franz Untersteller (Baden-Württemberg) nahmen am Sonntag an der Feier zum 20-jährigen Bestehen der länderübergreifenden Einrichtung teil. „In den vergangenen Jahrzehnten   hat sich die Wasserqualität des Rheins enorm verbessert, der Rhein bietet Kleinstlebewesen wie Flohkrebsen, Schnecken und Muscheln sowie zahlreichen Fischarten wieder einen Lebensraum“, so Ulrike Höfken. Diese Entwicklung sei auch der Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheingütestation sowie aller im Bereich Gewässerschutz arbeitenden Kolleginnen und Kollegen. Die drei Minister unterzeichneten vor Ort eine gemeinsame Vereinbarung, in der sie die weitere Zusammenarbeit in der Rheingütestation besiegelten.
„Der Erhalt der biologischen Artenvielfalt und die Verantwortung für unsere Umwelt sind eine große Herausforderung für uns alle. Nur gemeinsam können wir dieses Ziel erreichen. Die Anstrengungen um die Wasserqualität des Rheins zu verbessern sind ein tolles Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auch über Landesgrenzen hinweg. Die Wasserqualität hat sich so stark verbessert, dass jetzt lange verlorene Tierarten wieder angesiedelt werden können. Zuletzt ist auch der Maifisch im Rhein wieder anzutreffen“, sagte Priska Hinz bei der Jubiläumsveranstaltung in Worms.
„Wir können den Rhein als wertvollen Naturraum, aber auch für die vielfältigen menschlichen Nutzungen nur schützen, wenn wir gemeinsam ein wachsames Auge auf seine Wasserqualität haben“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir an der Rheingütestation möglichst selten Gewässerverschmutzungen analysieren müssen, sondern vor allem die positive Entwicklung der Gewässergüte im Rhein dokumentieren können.“
 
Die drei Minister würdigten auch den Beitrag der Industrie zum Schutz des Rheins, zumal ernste Alarmfälle heute weitaus seltener auftreten als noch vor zwanzig Jahren. Am 17. Mai 1995 hatte die von den Ländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen getragene Rheingütestation die Überwachung der Rheinwasserqualität gestartet. Anlass war der verheerende Unfall beim Baseler Chemieunternehmen Sandoz im Jahr 1986, der ein großes Fischsterben im Rhein verursachte. Um bei solchen Katastrophen künftig gut gewappnet zu sein, vereinbarten die drei Länder die Zusammenarbeit beim Gewässerschutz.
Die drei Umweltminister bedankten sich bei Stationsleiter Dr. Peter Diehl und seinen fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die hervorragende Arbeit, die auch längerfristige Trends bei der Wasserqualität des Rheins erfasse. In der Rheingütestation Worms werden an vier Stellen des 300 Meter breiten Flusses Wasserproben entnommen. Bei der Auswertung der Wasserqualität haben  die Experten auch tierische Helfer: Wasserflöhe fungieren als Frühwarnsystem bei Verunreinigungen. Mittels komplexer Messgeräte werden die Tiere beobachtet und ihre Bewegungen aufgezeichnet. Dabei geben beispielsweise die Geschwindigkeit beim Schwimmen sowie die Art ihrer Bewegungen Aufschluss über die Qualität des Wassers. Deuten die Ergebnisse auf eine Verunreinigung des Wassers hin, informiert die Rheingütestation umgehend die zuständigen Behörden. Daneben werden auch umfangreiche chemische Analysen durchgeführt, die bei Auffälligkeiten auch zu Alarmierungen über den internationalen Warn- und Alarmplan Rhein führen können.
Stefanie Lotz, verantwortlich (i.S.d.P)
Pressesprecherin
MINISTERIUM FÜR UMWELT, LANDWIRTSCHAFT, ERNÄHRUNG, WEINBAU UND FORSTEN

 

09.01.2015    Besatzfisch-Film

Über vier Jahre begleiteten die Filmemacher Peter und Stefan Simank das Besatzfisch-Projekt. Während der Premiere auf der Abschlussveranstaltung bekamen sie vom Publikum Standing Ovations.


Hier stehen Film und Trailer zum kostenlosen Download bereit.

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Besatzfisch-Film (Dauer 62 Min)

Besatzfisch-Trailer (Dauer 4 Min)

Besatzfisch Sozial-ökologische Nachhaltigkeitsforschung

 

 

09.11.2014    Fischereirecht Rheinland-Pfalz

Mittlerweile in der 5. Auflage erschienen ist das von Dr. Günter Jens gegründete und von Wolfgang Grötsch fortgeführte Werk "Fischereirecht Rheinland-Pfalz".

Die aufgeführte Rechtsprechung und Literatur führen zielsicher zu vertiefenden Informationen dieser Rechtsmaterie. Anhand vieler Beispiele und Übersichten findet sich auch der Laie im „Fischereirecht Rheinland-Pfalz“ schnell zurecht. Maßgebende Rechtsvorschriften werden unter Einbeziehung der Rechtsprechung verständlich erläutert. Auch aktuelle Fragen, wie z.B. des Tierschutzes, der Verzehrfähigkeit von Flussfischen in Rheinland-Pfalz oder der Anerkennung von Fischerprüfungen anderer Bundesländer bleiben nicht ausgespart. Berücksichtigt wurden in dieser Auflage vor allem auch Fragen aus der tagtäglichen Praxis.

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18.10.2014     Unsere Zukunft ist die Verbandsjugend!

Unter diesem Motto fand heute eine Informationsveranstaltung für unsere Jugendwarte und Vereinsvorsitzende in Ockenheim statt.

Inhaltliche Schwerpunkte waren neben Fischereigesetz und Fischereiordnung die Themen rund um Suchtprävention, Jugendschutz und Unfallverhütung.

 

 


13.10.2014     Schwarzfleckenkrankheit bei Fischen

In den Sommermonaten erreichten uns immer wieder Hinweise von besorgten Anglern, die vornehmlich in den Altwässern des Rheins Fische mit einem schwarzen "Hautausschlag" gefangen hatten.

Es handelt sich dabei um die sogenannte Schwarzfleckenkrankheit, hervorgerufen durch Larven von Saugwürmern, die in die Fischhaut eindringen. Der Fisch reagiert mit einer Abwehrreaktion und lagert um die Parasiten herum ein schwarzes Pigment (Melanin) ein. Die Schwarzfleckenkrankheit ist weder für die Fische noch für den Menschen gefährlich; das Fischfleisch kann ohne Bedenken konsumiert werden. Mit sinkenden Wassertemperaturen nimmt auch die Häufigkeit der Saugwurmlarven wieder ab.

 

 

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